18. Dezember 2022
Allmählich wird es ernst. Johannes der Täufer kündigt mit seinem Leben die nahende Freude an. Das Kommen des Messias steht unmittelbar bevor.
Und noch einmal werden wir im Advent zur Umkehr gerufen. Johannes‘ Predigt „Ebnet den Weg des Herrn“ ruft seine Hörer damals wie heute zur Buße auf. Er zeigt uns: Niemand hat es verdient, dass Gott seinen eigenen Sohn auf die Welt schickt. Nur wer seine völlige Verlorenheit erkennt, wird die echte, unbegreifliche Weihnachtsfreude erfahren.
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11. Dezember 2022
Heute hören wir von Johannes dem Täufer, dem Wegbereiter des Herrn. Unser Evangelium blickt ein Stück voraus, zu der Zeit, in der Johannes unter König Herodes gefangen liegt. Obwohl er den Retter ankündigen, ja später sogar erleben und selbst im Jordan taufen durfte, kommen ihm später Zweifel. War Jesus wirklich der verheißene Messias, der Gesalbte, der Heiland und Erlöser der Welt?
Johannes der Täufer darf uns auch in seinem Zweifel ein Vorbild sein. Er behält seine Frage nicht für sich, sondern richtet sich an die richtige Person: Jesus selbst. „Bist du es, der da kommen soll?“
Überraschend ist die Antwort von Jesus. Er sagt nicht einfach „ja“, wie wir erwarten würden. Er greift noch einmal eine Verheißung auf und macht damit deutlich: Gott hält Wort, seine Zusagen treffen wirklich ein. Jesus tut tatsächlich all die Wunder und Zeichen, die im alten Testament angekündigt wurden. Damit dürfen wir wissen: Jesu Predigt ist Wahrheit. Sein ewiger Heilsplan mit uns wird aufgehen.
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4. Dezember 2022
Advent, das heißt warten. Auf Jesus, den kommenden Erlöser warten. Doch wie sehr erwarten wir ihn tatsächlich? Wie viele Generationen von Gläubigen warten bereits auf Jesu zweites Wiederkommen und er ist immer noch nicht da?
Lassen wir uns heute wieder ins Gedächtnis rufen, dass Gottes Sohn jederzeit kommen kann, als Erlöser, aber auch als Richter über die Welt. Dabei gibt uns Paulus in der Epistel einen wichtigen Rat, um nicht müde oder verzagt zu werden: „Was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.“ (Röm 15,4)
Wir dürfen die Bibel aufschlagen und lernen, was Gottes Plan mit uns von Anfang der Welt an ist. Das wird uns Trost und echte Hoffnung auf das ewige Leben geben.
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27. November 2022
Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Sacharja 9,9
Mit dem heutigen Sonntag beginnt die Adventszeit. Dabei verrät uns das Thema der kommende Herr gleich die Bedeutung von Advent: Ankunft.
Unser Herr kommt zu uns!
Heute beginnt auch ein neues Kirchenjahr. Der Predigttext zeigt uns den Anfang von Gottes neuer Welt, die auch Berg des HERRN oder Jerusalem genannt wird. Dort wird es weder Krieg noch Nöte geben, Schwerter werden zu Pflugscharen gemacht werden Spieße zu Sicheln. Dabei geht es nicht um weltlichen Frieden, sondern um Gottes himmlischen Frieden. Schon jetzt dürfen wir Frieden haben, weil Gott ihn uns schenkt durch die Vergebung in Christus.
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