10. Sonntag nach Trinitatis

21. August 2022

Der Herr und sein Volk“ steht über unserem heutigen Gottesdienst. Dabei begegnet uns der Herr Christus in der zweiten Lesung, wie er im Tempel „aufräumt“ und die Händler hinaustreibt. Wie ist das zu verstehen?

Jesus kennt die Herzen der Menschen, damals wie heute. Und er sieht all die Dinge, die zwischen uns und ihm stehen: Stolz und Ängste, Kleinglaube und falsches Vertrauen. All das will er auch aus unserem „Tempel“ hinauskehren, um Platz für den wahren Gottesdienst zu machen, denn nur das Vertrauen auf Jesus als Herrn und Heiland kann ewig selig machen.

Heute begrüßen wir unsere Pfarrfamilie, zurück aus dem Urlaub, wieder in Dresden und feiern einen Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl.

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Gemeindetag und Bläserfest

Unter diesem Titel trafen sich am vergangenen Samstag Glieder aus allen Gemeinden der Evangelisch-lutherischen Freikirche. Am Vormittag ging es los mit einer Begrüßungsandacht von Pfarrer Andreas Heyn in der Kirche der St. Johannesgemeinde in Zwickau-Planitz. Nach gemeinsamen Gesang und Gotteslob traf man sich in Bibelarbeitsgruppen und zu verschiedenen Angeboten der Kinderbetreuung.

Anders als üblich hatte der diesjährige Gemeindetag kein festes Thema. Im Vordergrund stand die Dankbarkeit und Freude darüber, dass wir uns nach langer Zeit wieder im großen Kreis treffen dürfen. Trotz der Ferien- und Schulanfangszeit war der Planitzer Kirchsaal bis auf wenige Plätze gefüllt.

Bei der abschließenden Feierstunde mit Bläsermusik durften wir unseren Blick noch einmal auf das ewige Ziel richten lassen: Ohne Krankheiten und Nöte werden wir in vollkommener Freude bei unserem Herrn sein – Gott sei Dank!

Übertragung aus Zwickau-Planitz

9. Sonntag nach Trinitatis

14. August 2022

Jesus stellt uns in einem Gleichnis den klugen Haushalter vor, wie wir es im Evangelium hören. Dabei stellt sich die Frage: Ruft uns Jesus hier zur Sünde auf? Schließlich geht es um einen Verwalter, der seinem Herrn untreu dient und am Ende nur an sich selbst denkt. Der soll uns Christen ein Vorbild sein?

Es lohnt sich, tiefer in das Gleichnis hineinzublicken. Jesus sagt später im Text „Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen?“ (Lk 16,11) – Untreue und Betrug sind also nicht gemeint. Warum wir uns dennoch „Freunde mit dem ungerechten Mammon“ machen sollen, das erfahren wir in der heutigen Predigt.

Zum letzten Mal in dieser Sommerzeit feiern wir einen Lesegottesdienst, das heißt, der Pfarrer wird von einem Gemeindeglied vertreten. Joachim Müller hält heute Gottesdienst.

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