Gründonnerstag

14. April 2022

Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen!“ – Heute führt uns der stolze Petrus unseren eigenen Stolz und Hochmut gegenüber Gott vor Augen. Jesus, der Sohn des allmächtigen Gottes will unser Diener werden, um allen Sündenschmutz von uns abzuwaschen – nicht nur den Staub von unseren Füßen, wie er es damals bei seinen Jüngern tat.

Wir feiern am Abend vor Jesu Tod die Einsetzung des heiligen Abendmahls. Hier gibt uns Jesus seinen wahren Leib und sein Blut zur Vergebung aller Sünden. Das erfordert zuerst Einsicht und Demut, denn aus eigener Kraft wird niemand selig. Wie Petrus damals dürfen auch wir uns erinnern lassen: Wen Jesus wäscht, der ist ganz rein, gerecht und von Gott geliebt.

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Palmarum

10. April 2022

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“ so haben wir Jesus vor sechs Wochen am Sonntag Estomihi sagen hören. Heute finden wir das jubelnde Volk in Jerusalem vor, das Jesus als seinen König begrüßt, der auf einem Eselsfüllen reitet – genau wie es der Prophet Sacharja vorhergesagt hat.

Doch unser Herr ist nicht gekommen, um sich bejubeln zu lassen, das lässt das Thema unseres Sonntags erkennen: Der Schmerzensmann. Auch was ihn in der kommenden Woche erwartet ist genau so prophezeit worden – Jesus muss sterben, um unser Erlöser zu werden.

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Judika

3. April 2022

Schaffe mir Recht, Gott, und führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich von den falschen und bösen Leuten!

Ps 43, 1

So beten wir es im heutigen Eingangsspalm. Der Sonntag Judika stellt uns Jesus als den Hohepriester vor, der für sein Volk Recht sprechen soll. Anders als die Hohenpriester der Juden im alten Bund opfert Jesus nicht Böcke und Stiere, er gibt sich selbst als vollkommenes Opfer für die Sünden der ganzen Welt. Er versöhnt uns mit dem gerechten Gott und heiligt uns als Kinder Gottes, die wir von Natur aus auch zum unheiligen Volk gehören. Mehr davon hören wir in der Christenlehre und Predigt.

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Lätare

27. März 2022

Heute hören wir von Jesus als dem Brot des Lebens. Passend zum Sonntagsthema feiern wir das Heilige Abendmahl, in dem der Herr Christus unter Brot und Wein seinen wahren Leib und Blut zur Vergebung der Sünden austeilen lässt. Dass er Macht hat, Sünden zu vergeben, zeigt Jesus, indem er durch ein Wunder über fünftausend Menschen satt macht, so hören wir es im Evangelium.

Krankheitsbedingt kann an diesem Sonntag keine Übertragung aus Dresden stattfinden. Wir verlinken daher auf den 9-Uhr-Gottesdienst unserer Schwestergemeinde in Zwickau-Planitz. Die Predigt von Pfarrer Andreas Drechsler wird wie gewohnt als Hörfassung veröffentlicht.

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