13. Sonntag nach Trinitatis

11. September 2022

Heute hören wir vom barmherzigen Samariter. Jesus erklärt dem Schriftgelehrten, der sich rechtfertigen will, was es bedeutet seinen Nächsten zu lieben anhand eines Gleichnisses. Auch wir werden an diesem Sonntag noch einmal ermahnt mit dem Wochenspruch: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern das habt ihr mir getan.

Dabei gerät eine Tatsache schnell aus dem Blick. Nicht diejenigen sind mit Gott im reinen, die sagen können „Ja, das habe ich alles erfüllt.“ – Gott möchte nicht zuerst, dass wir gute Taten tun, sondern dass wir unseren Zustand vor ihm erkennen, nämlich, dass wir Sünder sind. Wer hat nie weggeschaut, wenn jemand in Not war? Wer hat Gottes Willen in allen Dingen erfüllt?

Gottes Wort will uns damit immer wieder auf die einzige Person verweisen, die mit Recht ein vollkommen heiliges und gerechtes Leben vorweisen kann: Jesus Christus. Er will uns nicht nur ein Vorbild sein, wie viele Menschen meinen. Er lebte heilig an unserer Stelle, um alle Sünde und Unvollkommenheit von uns zu nehmen. Allein der Glaube an ihn als Heiland und Retter, macht uns gerecht vor Gott. Vom Zuspruch dieser herrlichen Vergebung hören wir heute auch in der Christenlehre.

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12. Sonntag nach Trinitatis

4. September 2022

Die große Krankenheilung steht als Thema über unserem Gottesdienst heute. Im Evangelium erfahren wir, wie Jesus einen Mann heilt, der weder hören noch richtig sprechen kann. Jesus heilt von körperlichem Leid und alle die es sehen staunen darüber „er hat alles wohl gemacht“.

Unser Predigttext zeigt an einem ganz anderen Beispiel, von welchem viel schlimmeren Leid Menschen geheilt werden können, wenn sie sich zum Glauben rufen lassen: Paulus berichtet dem Philemon darüber, wie sein geflohener Sklave Onesimus nun zum Glauben an Christus gekommen ist. Er soll nicht mehr Sklave sein, sondern ein freiwilliger Diener seines Herrn.

So wie Onesimus müssen auch wir nicht mehr Sklaven unserer Schuld sein, sondern dürfen freie Kinder Gottes sein, denen vergeben wurde und die ihm freiwillig und fröhlich dienen dürfen.

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11. Sonntag nach Trinitatis

28. August 2022

Das heutige Sonntagsthema ist das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner. Jesus warnt seine Hörer vor Hochmut, weil kein sündiger Mensch vor Gott bestehen kann. Nur der Auferstandene selbst kann uns mit Gott versöhnen, wie es Paulus in der Epistel bekennt. Durch seine Gnade sind wir gerechtfertigt, ohne eigene Werke.

Heute denken wir besonders an alle Schulanfänger und wünschen ihnen Gottes Schutz und Segen für das erste Schuljahr!

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10. Sonntag nach Trinitatis

21. August 2022

Der Herr und sein Volk“ steht über unserem heutigen Gottesdienst. Dabei begegnet uns der Herr Christus in der zweiten Lesung, wie er im Tempel „aufräumt“ und die Händler hinaustreibt. Wie ist das zu verstehen?

Jesus kennt die Herzen der Menschen, damals wie heute. Und er sieht all die Dinge, die zwischen uns und ihm stehen: Stolz und Ängste, Kleinglaube und falsches Vertrauen. All das will er auch aus unserem „Tempel“ hinauskehren, um Platz für den wahren Gottesdienst zu machen, denn nur das Vertrauen auf Jesus als Herrn und Heiland kann ewig selig machen.

Heute begrüßen wir unsere Pfarrfamilie, zurück aus dem Urlaub, wieder in Dresden und feiern einen Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl.

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