1. Sonntag nach Epiphanias
8. Januar 2023
Heute treffen wir den Gottessohn, Jesus mit 12 Jahren im Tempel wieder. „Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?“ (Lk 2,49) so wird er später zu seinen Eltern sagen, die ihn verzweifelt suchten, aber nicht an diesem Ort vermuteten. Genauso erstaunt müssen wohl die Schriftgelehrten gewesen sein, mit denen Jesus sprach, denn schon hier zeigte sich in ihm Gottes Weisheit und Verstand.
In der Epistellesung ermahnt uns Paulus zum richtigen Opferdienst: Wir selbst sollen mit unserem Leben Gott ein lebendiges Opfer sein, das Gott gefällt. Wie geht das? Darüber erfahren wir mehr in der Predigt.
Epiphanias
6. Januar 2023
Wir feiern mit einem Abendgottesdienst das Epiphaniasfest. Mit den Weisen aus dem Morgenland dürfen wir den neu geborenen König bestaunen, daher steht dieser Tag unter dem Thema Die Herrlichkeit Christi.
Neujahr
1. Januar 2023
Mit dem Tag der Beschneidung und Namensgebung des Herrn beginnt das neue Jahr 2023. Welche Freuden, welche Herausforderungen oder auch welches Leid wird es uns bringen? Fassen wir gute Vorsätze oder nehmen wir die Dinge einfach, wie sie kommen? Ganz gleich, wie wir das Jahr beginnen, unser himmlischer Vater sieht uns und will uns auf allen Wegen begleiten.
Unser Predigttext greift die Losung des neuen Jahres auf „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ (1. Mose 16,13) Diese Worte spricht nicht etwa eine hoch geachtete Persönlichkeit der biblischen Geschichte. Wir hören sie von Hagar, der Magd des Erzvaters Abraham. Er hatte mit ihr einen Sohn gezeugt, weil er nicht der Verheißung glaubte, dass Gott ihm und seiner Frau einen Sohn schenken würde. Einmal mehr zeigt Gott: Kein Mensch ist ihm egal und keine Sünde zu groß, als dass sie vergeben werden könnte. Die Verheißung gilt noch heute, durch den Glauben dürfen auch wir „Abrahams Kinder“ und damit Erben des ewigen Lebens sein (Gal 3,29).
