19. Februar 2023
„Sei mir ein starker Fels und eine Burg“ – so beten wir es zum Beginn des Gottesdienstes. Der Sonntag Estomihi trägt seinen Namen nach den ersten Worten dieses Eingangspsalms. Gott ist unser starker Fels, die sichere Festung, innerhalb derer wir uns geborgen wissen dürfen.
Unser Sonntagsthema lautet mit sehenden Augen und nimmt damit in zweierlei Hinsicht Bezug auf das Evangelium. Jesus richtet seinen Blick zur Festung Jerusalem. Dort erwarten ihn jedoch nicht Schutz und Geborgenheit, sondern der schwerste Weg seines Lebens. Jesus gibt uns klar zu verstehen, dass er leiden uns sterben muss. Nicht aus versehen, sondern weil er damit die Welt vom Tod erlösen wird. Jesus geht diesen Weg mit sehenden Augen, in dem Wissen, was kommen wird.
Und noch etwas passiert: Jesus uns seine Jünger treffen auf einen Blinden, der am Wegrand bettelt. Er glaubt, dass Jesus ihm helfen kann und dieser nimmt sich die Zeit und heilt ihn. Jesus erlöst nicht nur die ganz Welt, er nimmt sich Zeit für jeden Menschen, auch heute für uns. Was für ein Trost!
Ganze Episode
12. Februar 2023
Über dem heutigen Sonntag steht als Thema das Gleichnis des viererfachen Ackers. So wie die Saat auf unterschiedlichen Boden fällt und folglich verschiedene Hindernisse erfährt, so geht die Saat des Wortes Gottes nicht in jedem Menschenherzen gleichermaßen gut auf. Anders gesagt: Wir haben alle unterschiedliche Ohren und verstehen nicht immer, was Gott wirklich meint.
Auf den ersten Blick sieht Jesu Vergleich ganz schwarz-weiß aus. Die einen Hörer glauben Gottes Worten, die anderen nicht. Doch ganz so einfach ist es nicht. Wir wollen uns näher ansehen, welche Ermahnung, aber auch welchen Trost Jesus in sein Gleichnis steckt – er selbst ist es schließlich, der den Boden gut macht und die Saat wachsen lässt.
Ganze Episode
5. Februar 2023
Lohn und Gnade, so steht der erste Sonntag in der Vorfastenzeit überschrieben. So wollen uns die beiden Lesungen im Gottesdienst heute zeigen, dass wir zwar allen Grund haben, nach dem Himmel zu streben, wie nach einem Siegespreis, den es im Wettkampf zu erringen gilt (1.Kor 9,24-27) – und dennoch, allein Gottes Gnade ist es, die uns in seinen Dienst ruft, den einen früh und den anderen erst ganz spät (Mt 20,1-16).
Die Predigt geht der Frage nach, was wir denn tun oder vielmehr sein sollen, als „Salz der Erde“ und was es bedeutet, „nicht mehr zu salzen“ bzw. wie wir das verhindern können.
Ganze Episode
29. Januar 2023
Heute ist ein großer Tag! Wir dürfen Zeugen werden, wie ein Kind durch das Bad der Taufe in Gottes Gnadenbund aufgenommen wird. Johann Voigt wird in unserem heutigen Gottesdienst getauft.
Mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias endet die Weihnachtszeit. Im Evangelium berichtet uns Matthäus von der Verklärung Jesu. Dabei wird den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes für einen kurzen Moment die Herrlichkeit von Gottes Sohn gezeigt, die er als Mensch verborgen in sich trägt. Sie sind überwältigt von dem, was sie da sehen.
Weniger glanzvoll scheint es bei uns zuzugehen, die wir doch dem selben Herrn folgen. Wie können wir gewiss sein, dass er uns einmal in seine ewige Herrlichkeit aufnehmen wird? Wie kann das Wasser der Taufe tatsächlich das Wunder des Glaubens wirken?
In dem Gott sein Wort dazu gibt. Gottes Wort ist kräftig, lebendigen Glauben zu schaffen, Menschenherzen zu verändern und Vergebung, Leben und Seligkeit nicht nur auszusprechen, sondern wirklich zu schenken. Wir sind eingeladen, dieses Wunder auch heute wieder zu erleben!
Ganze Episode