17. Dezember 2023
„Mit Ernst, o Menschenkinder“ – mit diesem Lied beginnen wir unseren Gottesdienst, der dieses Jahr der letzte vor dem Heiligen Abend sein wird. Schon ahnen wir die nahende Freude des Weihnachtsfests, und doch wollen wir mit Ernst und Andacht auf den Vorboten des Retters hören: Johannes den Täufer. Seine Bußpredigt gilt uns heute genauso wie seinen Hörern damals.
Viel mehr trösten darf uns jedoch Jesu Zuspruch an Johannes, als dieser später im Gefängnis liegt und von Zweifeln geplagt wird: Ist Jesus wirklich der versprochene Retter? Die Antwort hören wir im Evangelium und im Predigttext. In Jesus wird sich erfüllen, was die Propheten von Alters her verkündet haben. Er ist wirklich der Gesegnete des Herrn.
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3. Dezember 2023
Wir beginnen ein neues Kirchenjahr. Mit dem ersten Sonntag im Advent beginnt das erwartungsvolle Warten auf das Kommen des Herrn – Advent bedeutet Ankunft. Dabei fällt auf, dass die liturgische Farbe violett gar nicht Freude, sondern Leiden zum Thema hat. Das Evangelium berichtet von Jesu Einzug in Jerusalem, begleitet von Hosianna-Rufen „Herr hilf“. Und doch musste unser Heiland kurz darauf Leiden und Sterben.
Die Adventszeit will uns vor allem darüber zu Denken geben, wozu der Herr Jesus in diese Welt kommen musste: Um Sünder wie uns zu retten. Der Predigttext hält uns die Verlorenheit aller Menschen vor Augen. Da heißt es „Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, dass er sich an dich halte; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und lässt uns vergehen unter der Gewalt unsrer Schuld„. (Jes 64,6)
Gott schenke, dass der Advent eine Zeit der Umkehr und wahren Vorfreude auf die Erlösung von aller Schuld für uns wird.
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